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Friesen-Walker Martin Braun beim Reschenseelauf

Walken im Wettkampfmodus in Coronazeiten? Und dann vielleicht noch ein bisschen extrem! Geht nicht? Doch! Ein Doppelstart beim Reschenseelauf in einem neuen Format - Special Edition 2020.

Martin Braun im Trikot der Friesen-Walker am Reschensee

Zeitungsbericht aus der WN, Ausgabe Telgte, vom 24.07.2020

Weit vor der Corona-Pandemie waren der Reschenseelauf, einer der größten Volksläufe im Alpenraum und in 20 Jahren noch nie ausgefallen, und der Ultner Höfelauf, als Doppelveranstaltung für den Friesen-Walker geplant. Dazwischen lag eine Woche Urlaub. Der Lauf im Ultental wurde jedoch gestrichen.

Der Reschenseelauf um Südtirols größten See fand statt - trotz Corona, aber im Corona-Format. Der Veranstalter hatte sich ein besonderes und gut durchdachtes Sicherheits- und Hygienekonzept überlegt. Und er bekam als Erster grünes Licht der Südtiroler Landesregierung für eine so große Sportveranstaltung: Die Startplätze waren in diesem Konzept auf 2.000 Teilnehmer limitiert. Es gab keinen Massenstart, sondern die Sportler wurden einzeln im 20-Sekunden-Takt auf die 15,3 km lange Strecke um den Reschensee geschickt. Starten konnten die Teilnehmer zwischen 7.00 Uhr und 19.00 Uhr. Bei der Anmeldung musste eine Zeitspanne von einer Stunde ausgewählt werden. Zum Start wurde nur zugelassen, wenn die Fiebermessung vor Ausgabe der Startnummer nicht über 37,5 Grad lag und eine Eigenerklärung über Covid-19 abgegeben wurde. Es gab weder eine Strecken- noch eine Zielverpflegung, nur Trinkwasserbrunnen an der Strecke. Dazu wurde im Starterpaket ein persönlicher Trinkbecher ausgegeben. Auch auf sonstige Annehmlichkeiten wie Kleiderdepot, Duschen oder Rahmenprogramm wurde verzichtet. Dafür gab es ein tolles Starterpaket mit Buff, heimischen Produkten und einem 10 Euro Einkaufsgutschein.

Es konnte in den Kategorien Läufer, Handbiker, Nordic-Walker und Wanderer gestartet werden. Friesen-Walker Martin Braun startete morgens als Nordic-Walker und kam nach 1.53:10 Std. ins Ziel. Seinen zweiten Solowalk, diesmal ohne Stöcke, startete er 6 Stunden später in der Kategorie "Wanderer". Seine Zeit hier: 1.51.28 Std. Weil es kein offizieller Wettbewerb war, gab es auch keine Rangliste und Siegerehrung. Am Ende kamen 1.691 Teilnehmer ins Ziel.

Mit allem sehr zufrieden war Martin Braun, schließlich wurde so sein geplanter Doppelstart in Südtirol möglich. "In Coronazeiten werden viele Sportler bescheiden und sind sehr dankbar für eine solche Startmöglichkeit. Es war ein neuerlicher Höhepunkt. Großes Kompliment an das OK und seinen Chef, Gerald Burger."

Und nächstes Jahr am 17. Juli dann auf's Neue. Wäre schön wenn dann alles wieder im Normal-Format ablaufen könnte!