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Telgter Turnerinnen glänzen auch bei den Bezirksmeisterschaften

Ladbergen. Eine Woche nach den erfolgreichen Kreismeisterschaften in Warendorf stand für vier Teams des TV Friesen Telgte bereits der nächste Höhepunkt an: die Bezirksmeisterschaften in der Sporthalle auf dem Rott in Ladbergen. Die Konkurrenz war diesmal deutlich breiter aufgestellt, denn neben den Telgter Teams gingen auch die stärksten Mannschaften der anderen Kreise des Turnbezirks an den Start.

Durchgang WK 1 und WK 4: hinten (v.l.n.r.) die neuen Bezirksmeisterinnen mit Pokal im Wettkampf 1: Josefine Nathschläger, Sophia Epp, Luisa Lückener, Sina König und Emelie Hepke. VORNE: Das drittplatzierte Team im Wettkampf 4 der Jüngsten: Paula Probst, Mathilda Gebauer, Sanna Spiegel, Pia Leuker und Fritzi Lüken.

Durchgang WK 1 und WK 4: hinten (v.l.n.r.) die neuen Bezirksmeisterinnen mit Pokal im Wettkampf 1: Josefine Nathschläger, Sophia Epp, Luisa Lückener, Sina König und Emelie Hepke. VORNE: Das drittplatzierte Team im Wettkampf 4 der Jüngsten: Paula Probst, Mathilda Gebauer, Sanna Spiegel, Pia Leuker und Fritzi Lüken.

Im ersten Durchgang am Vormittag traten aus Telgter Sicht die ältesten und die jüngsten Turnerinnen an. Im jahrgangsoffenen Wettkampf 1 zeigten Luisa Lückener, Sina König, Emilie Hepke, Josefine Nathschläger und Sophia Epp einmal mehr ihre derzeit beeindruckende Stabilität. Mit großer Ruhe und bemerkenswerter Konstanz turnten sie sich zu insgesamt 248 Punkten und sicherten sich damit klar den ersten Platz unter den acht angetretenen Teams – deutlich vor der Konkurrenz aus Ladbergen und Ibbenbüren. Als „Paradegerät“ entpuppte sich an diesem Tag der 1,20 m hohe Sprungtisch, über den sämtliche Handstandüberschlagssprünge exzellent gelangen und mit entsprechend hohen Wertungen belohnt wurden. Neben dem Bezirksmeistertitel durften sich die Turnerinnen auch über einen Siegerpokal freuen, der bei der anschließenden Siegerehrung natürlich besonders stolz in die Höhe gestreckt wurde.

Auch in der Einzelwertung dominierten die Telgterinnen: Josefine Nathschläger erzielte mit 63,85 Punkten die höchste Tageswertung, dicht gefolgt von Luisa Lückener mit 62,60 Punkten.

Für eine schöne Überraschung sorgten im Wettkampf 4 die jüngsten Telgterinnen (Jahrgang 2017 und jünger). Mathilda Gebauer, Pia Leuker, Fritzi Lüken, Sanna Spiegel und Paula Probst erkämpften sich mit Platz drei einen nicht für möglich gehaltenen Podestplatz und damit die Qualifikation für den Gau-Entscheid, die Münsterlandmeisterschaften in drei Wochen in Beckum. Mathilda Gebauer glänzte hier besonders mit der dritthöchsten Einzelwertung des Wettkampfes.

Am Nachmittag ging es im zweiten Durchgang weiter. Im Wettkampf 2 (Jahrgang 2013 und jünger) knüpfte das Team um Nomi Spiegel, Mia Lückener, Dariia Lobova, Ellie Anhalt und Noemi Semar nahtlos an die Leistungen der Vorwoche an. Wie bereits bei den Kreismeisterschaften setzten sich die Telgterinnen an die Spitze des Feldes und verwiesen die Teams aus Lengerich und Warendorf auf die Plätze. War es in der letzten Woche noch ein knappes Rennen, so war das Team dieses Mal regelrecht dominant und triumphierte mit fast 5 Punkten Vorsprung. Grundstein dafür waren durchgehend hohe Wertungen am Reck und Schwebebalken. Auch hier wurde der Bezirksmeistertitel mit einem Pokal gekrönt, der für strahlende Gesichter bei der Siegerehrung sorgte. In der Einzelwertung belegten Nomi Spiegel und Noemi Semar ebenso Platz 1 und 2, wie zuvor ihre älteren Kameradinnen im Wettkampf 1.

Weniger glücklich verlief der Wettkampf 3 (Jahrgang 2015 und jünger). Hier hatte sich das Team, bestehend aus Greta und Clara Demmer, Marie Gerkmann, Karla Bunge und Emilia Bröskamp, ebenfalls gewisse Chancen auf die Qualifikation für das große Finale des Turngaus Münsterland ausgerechnet – ein Kunststück, welches dem Team letztes Jahr noch als einzige Telgter Mannschaft gelungen war. Am Ende stand Platz fünf, wobei die Abstände unter den ersten sechs Teams hier extrem eng waren. Auch von diesem Team könne man nicht zuletzt deshalb auch in naher Zukunft noch einiges erwarten.

Für die notwendige Kampfrichtertätigkeit bei den Bezirksmeisterschaften sorgten dieses Mal Katrin Bücker, Susanne Riesenbeck, Steffi Bliesener und Amelie Lückener. Ohne ihren Einsatz wäre eine Teilnahme aller Teams nicht möglich gewesen.

Am Ende des langen Wettkampftages war die Freude bei Kampfrichterinnen, Trainerinnen und Trainerteam um Johannes Nathschläger, Ina Spiegel und Vanessa Demmer entsprechend groß. „Nachdem wir viele Jahre der Durststrecke hinter uns hatten – und nachdem 2024 und 2025 immerhin jeweils ein Team die Qualifkation für die Münsterlandmeisterschaften geschafft hatte - werden wir dieses Jahr mit drei Teams am Start sein. Das ist schon außergewöhnlich und macht uns alle im Verein sehr glücklich“, so heißt es aus dem Trainerteam.

Nun richtet sich der Blick auf die Münsterlandmeisterschaften in Beckum am 22. März. Bis dahin heißt es konzentriert weitertrainieren, gesund bleiben – und dann, wie es aus den Reihen der Turnerinnen selbstbewusst heißt, den „Job erfolgreich zu Ende bringen“.