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Vereinssport beim TV Friesen Telgte.

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Dreimal Bronze beim Gauentscheid und ein erfolgreiches Probetraining – denkwürdiger Tag für den Telgter Turnsport

Das Gau-Finale der Gerätturnerinnen im Münsterland am vergangenen Sonntag wurde für den TV Friesen Telgte zu einem in vielerlei Hinsicht denkwürdigen Tag. Gleich drei Mannschaften hatten sich in den letzten Wochen über Top-Platzierungen bei den Kreis- und Bezirksmeisterschaften für den finalen Mannschaftswettkampf im Münsterland qualifiziert, welcher nun am Sonntag in der Sporthalle des Berufskollegs Beckum stattfand. Schon das war ein großer Erfolg. Dass am Ende alle drei Teams mit einem Podestplatz nach Hause zurückkehrten, machte den Wettkampftag für den Verein umso besonderer.

(v.l.n.r.). Vorne (hockend): Pia Leuker, Sanna Spiegel, Mathilda Gebauer, Fritzi Lüken, Paula Probst; Mitte: Noemi Semar, Ellie Anhalt, Mia Lückener, Nomi Spiegel, Dariia Lobova; Hinten: Kristin Dimitrova (Betreuerin), Emelie Hepke, Sophia Epp, Sina König, Luisa Lückener, Josefine Nathschläger, Lisa Habrock (Betreuerin)

(v.l.n.r.): Emelie Hepke, Sophia Epp, Sina König, Luisa Lückener, Josefine Nathschläger, Lisa Habrock (Betreuerin), Johannes Nathschläger (Trainer)

Trainer Johannes Nathschläger sprach im Anschluss von einem denkwürdigen Tag für den Telgter Turnsport – und zwar nicht nur auf Wettkampfebene, sondern auch mit Blick auf den Nachwuchs und den Breitensport.Aber der Reihe nach.

Am Vormittag gingen zunächst die ältesten Telgter Turnerinnen im jahrgangsoffenen Wettkampf 1 an den Start. Das Team um Kapitänin Luisa Lückener, Josefine Nathschläger, Emilie Hepke, Sina König und Sophia Epp zeigte wie schon in den vorangegangenen Wettkämpfen starke und sehr ausgeglichene Leistungen an Sprung, Stufenbarren, Schwebebalken und Boden. Besonders am Sprung spielte die Mannschaft ihre Stärken aus. Josefine Nathschläger erzielte dort mit 16,7 Punkten den Tageshöchstwert. Auch in der Einzelwertung setzte sie mit insgesamt 62,7 Punkten die Bestmarke des gesamten Wettkampfs.

Mit 241,1 Punkten sicherten sich die Telgterinnen am Ende den dritten Platz hinter dem TSV Ladbergen und dem VfL Hüls. Besonders bemerkenswert war erneut die Nervenstärke am Schwebebalken. In der anspruchsvollen Pflichtübung 7 blieben alle Telgter Turnerinnen ohne Sturz. Gerade dieses Gerät sei für ihn immer besonders nervenaufreibend, erklärte Trainer Nathschläger: „Schlimmer als ein Elfmeterschießen im Fußball“. Umso größer war am Ende die Freude über die verdiente Pokalmedaille für Platz drei.

Im zweiten Durchgang traten dann die beiden jüngeren Telgter Teams an. Im Wettkampf 2 der Altersklasse 2013 und jünger ging für den TV Friesen eine besonders junge Mannschaft an den Start. Alle fünf Turnerinnen gehörten den Jahrgängen 2014 und 2015 an. Umso höher ist einzuschätzen, dass sich das Team unter insgesamt neun gestarteten Mannschaften ebenfalls den dritten Platz erturnte und dabei nur knapp hinter den Teams aus Gescher und Weseke landete.

Für Telgte turnten Ellie Anhalt, Daria Lovova, Nomi Spiegel, Noemi Semar und Mia Lückener. Überraschend stärkste Turnerin aus Telgter Sicht war diesmal Ellie Anhalt mit 59,1 Punkten, knapp vor Dariia Lovova und Nomi Spiegel. Die Mannschaft präsentierte sich insgesamt sehr geschlossen und kam auf starke 235,5 Punkte. Dariia Lobova erturnte sich am Boden mit 15,7 Punkten den zweithöchsten Wert des Wettkampfes. Damit fehlten am Ende lediglich 1,4 Punkte auf das topplatzierte Team aus Gescher.

Vergleichsweise überraschend war die Qualifikation der jüngsten Telgterinnen für den Gauentscheid. Im Wettkampf 4 der Jahrgänge 2017 und jünger war das Team nach dem dritten Platz bei den Bezirksmeisterschaften vor drei Wochen eher als Außenseiter gestartet. Doch auch diese Mannschaft überzeugte mit einer starken und geschlossenen Vorstellung und machte es den älteren Vereinskameradinnen nach. Auch hier sprang am Ende Platz drei heraus.

Zum Team gehörten Mathilda Gebauer, Pia Leuker, Fritzi Lüken, Paula Probst und Sanna Spiegel. Die höchste Einzelwertung aus Telgter Sicht erzielte Mathilda Gebauer mit 52,65 Punkten, die mit 13,65 am Boden sogar den Tageshöchstwert in dieser Altersklasse erzielte. Damit stand am Ende fest: Alle drei Telgter Mannschaften kehrten mit Bronze vom Gauentscheid zurück – ein Ergebnis, das in dieser Geschlossenheit für den Verein alles andere als selbstverständlich ist.

Entsprechend zufrieden zeigte sich das Trainerteam um Johannes Nathschläger und Ina Spiegel. Die Ergebnisse seien einmal mehr eine Bestätigung für die starken Trainingsleistungen der vergangenen Monate, hieß es nach dem Wettkampf. In Verbindung damit gilt der besondere Dank auch hier einmal mehr den mitgereisten Kampfrichterinnen der Telgte – an diesem Tag waren es Ina Spiegel, Katrin Bücker und Steffi Bliesener.

Doch nicht nur sportlich war der Tag ein voller Erfolg. Während in Beckum um Punkte, Platzierungen und Medaillen geturnt wurde, fand zeitgleich in der Turnhalle der Brüder Grimm Schule in Telgte ein Probetraining für Kinder im Vorschulalter statt. Dort erhielten 35 Kinder die Möglichkeit, den Turnsport in seiner ganzen Breite kennenzulernen und erste Bewegungserfahrungen an verschiedenen Geräten zu sammeln.

Dank des großen Engagements zahlreicher Helferinnen und Helfer sowie vieler unterstützender Eltern wurde auch diese Veranstaltung zu einem vollen Erfolg. Besonders erfreulich aus Sicht des Vereins: Alle Kinder sollen in den nächsten Wochen und Monaten ein passendes Trainingsangebot beim TV Friesen erhalten.

So fiel das Fazit des Tages beim Verein durchweg positiv aus. Der Turnsport in Telgte lebt – und um den Nachwuchs muss man sich derzeit keine Sorgen machen.